Das große Fressen – und was davon übrig bleibt

26. Dezember 2016

 

Ich liege nach einem üppigen Mahl auf der Couch und streichle mir die nach Ruhe lechzende Plauze. Die Leber zuckt in regelmäßigen Abständen und ab und an setzt die Durchblutung des Herzens für einen kurzen Augenblick aus, da wieder etwas Fett die Arterien besetz hält und nur mittels roher Gewalt weiter befördert werden kann.

Kennt man, oder? Weihnachten halt.

Und genau in diesem Moment kehrt jemand die Reste aus den Schüsseln des gemeinschaftlichen Essens zusammen und fragt was damit werden soll.

Scheiß Zeitpunkt…

Ein Moment in dem man nicht einmal ans Essen denken möchte und nun soll man entscheiden, was mit den Resten passieren soll? Die Reste von dem, das angerichtet hat, was man nun schnaufend auf der Couch ausbaden muss…

Gelegentlich landen sie im Fressnapf des Hundes, seltener finden sie an den Tagen nach Weihnachten in modifizierter Form den Weg zurück auf den Teller. Wir sind es nicht mehr gewohnt Reste zu verwerten, Dinge häufiger am Tag oder in kurz aufeinanderfolgenden Tagen zu essen. Der Gang zur Tonne ist viel einfacher und viel entspannter.

Entspannter, als das Fleisch vom Knochen der Gans abzupulen, um damit vielleicht ein Rillette zu kochen oder ein Gröstel. Vielleicht ist ja noch ein wenig Soße übrig und man schmeißt noch etwas Rosenkohl dazu und kocht sich ein paar Tagliatelle. Großartig wäre das… aber eben mit einem gewissen Maß an Zeitaufwand verbunden.

An dieser Stelle möchte ich versuchen etwas interaktiv zu werden und werfe mal die Frage in die Runde…

Weihnachtsbraten-Leftover… was habt ihr damit gemacht?

Einfach als Kommentar hier hinterlassen oder schickt mir eine Mail an bairischstew@gmail.com

Ich sage schon einmal danke für’s Mitmachen und wünsche euch einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer Vince